GOLD-BÄR geht in die Türkei + 6 BAFTAs für Kriegs-Film
(22/02/10) Der österreichische Mime Chrisoph Waltz (Foto: Repro) war vor seinem Auftritt in Quentin Tarantinos >>Inglourious Basterds<< allenthalben Insidern ein Begriff - jetzt wird er mit Preisen überhäuft und ist ein Welt-Star. Doch neben dem Nebenrollen-BAFTA (Preis der britischen Film-Akademie) wartete die Verleihung mit zahlreichen Überraschungen auf - >>Avator<< und auch >>Sherlock Holmes<< (gar nicht erst nominiert!) waren nicht nach dem Geschmack der Insulaner.
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GOLDEN GLOBE '10: Viele Alt-Stars unter den Nominierten
(20/01/10) Unser Herz gehört immer auch den Verlierern der Gals um die begehrten Glitzer-Trophäen. Zum Beispiel der 45-jährigen Courtney Cox (Foto:Repro), die in der Kategorie Beste Hauptdastellerin in einer TV Serie (Komödie oder Musical) für ihre Jules Cobb aus der ABC-Serie >>Cougar Town<< nominiert war, aber gegen Toni Colette verlor. Die Schönheit aus Alabama wird's hoffentlich überwinden. Anbei die Jahrgangs-Besten nach Meinung von Hollywoods Auslands-Presse.
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Verkannter Star aus Hollywoods Glanz-Ära: LUISE RAINER
(18/01/10) Luise Rainer begab sich in dem US-Film Big City von 1937 in die Arme von Spencer Tracy (Foto: Repro). Die 2-fache Gewinnerin des OSCARs bezeichnete den Streifen rückblickend zwar als "idiotisch", aber zumindest Cinema-historisch ist er von Relevanz: Nach der Deutschen 1936/37 war Tracy der erste männliche Darsteller, der den vermutlich berühmtesten aller Film-Preise zweimal in Folge überreicht bekam (1937/1938). Unser Groß-Porträt der kürzlich 100 gewordenen Aktrice.
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Tänzelnd-krimineller Großstadt-Prototyp: JAMES CAGNEY
(13/08/09) James Cagney, der unlängst 110 geworden wäre, mit Margaret Lindsay in Lloyd Bacons Frisco Kid von 1935 (Foto: Repro). Wir nutzen diesen vergessenen WARNER BROS.-Klassiker, um den Top-Star der Dreißiger zu würdigen. Der 1986 verstorbenen Mime meinte einmal über seinen Job: "Es gibt nicht viel, was über Schauspielerei zu sagen wäre. Außer: Lehne dich niemals zurück. Ruhe dich nie aus. Wenn du dich ausruhst, tut dies das Publikum auch. Und meine immer, was du sagst."
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Bescheidene & Beharrliche: Ein Ausflug in den B-Western
(12/06/09) Diesen schmuck anzuschauenden Cowboy kennt hierzulande wohl kaum ein Film-Anhänger. Und doch hat auch die Karriere des Lane Chandler (Foto: Repro) interessante Facetten; der Mime wäre am 4. Juni 100 Jahre alt geworden. Weil wir kürzlich eher zufällig auf den 1936 entstandenen Western Winds of the Wastleland stießen, war dies willkommener Anlass, das Jubiläum in einem Atemzug mit dem 30. Todestag von John Wayne zu würdigen, der hier ebenfalls mitwirkte.
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Muttersprache als Urquell genialer Verse: HEINZ ERHARDT
(20/02/09) "Sie glauben gar nicht, wie wenig es braucht, um glücklich zu sein", sagt Gottlieb Sänger alias Heinz Erhardt (Foto: Repro) in Wilhelm Thieles Heimt-Komödie Der letzte Fußgänger zu seiner Film-Partnerin Christine Kaufmann. Diesen Streifen haben wir uns zum Anlass genommen, den 100. Geburtstag dieses Komödianten zu würdigen, der im Kino nicht ganz so erfolgreich war wie als Autor, TV-Ikone und Kabarettist.
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Das Militär bot mehr als die Leinwand: PIERRE BRICE (80)
(08/02/09) So kannten ihn Millionen deutscher Karl-May-Fans: Pierre Brice (Foto Repro) als Apachen-Häuptling Winnetou mit erhabenem Blick und sparsamer Rhetorik. Denn der Krieger spricht nicht viel, und der Bretone aus Brest war selbst im Indochina-Krieg gegen die "Viet Minh" im Einsatz. Prägende zwei Jahre, die er späterhin immer belobhuldigte, weil es im Angesicht tödlicher Gefahren viel mehr Kameradschaft gab.
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Deutsches Echo auf >>Valkyrie<< überraschend positiv
(23/01/09) Nach deutscher Literatur- nun also deutsche Widerstands-Geschichte, allerdings hollywoodianischer Machart. Selten hat ein Film mehr polarisiert als Operation Walküre, aber die überwiegend ablehnende Haltung der Amerikaner kommt schließlich nicht von ungefähr und ist auch böse manifestiert: Kein GOLDEN GLOBE, keine einzige OSCAR-Nominierung. Da verwundern einige hiesige Huldigungen sehr.
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Breloers >>Buddenbrooks<<-Film macht fast Alles richtig
(14/01/09) "Ich glaubte ... es käme nichts mehr", heißt es im Roman von Thomas Mann. Der kleine Hanno - hier Reinhold Zobel in der Verfilmung von 1959 (Foto: sa-ex/TV) - versucht damit, seinen in der Familien-Chronik gezogenen Schluss-Strich zu rechtfertigen. Bei uns kommt trotz allerlei schon vorhandener Besprechungen noch ein deftiger "Nachschlag" - nicht zuletzt deshalb, weil etliche der Schreibkollegen wieder einmal mächtig weit neben der cineastischen Wahrheit lagen.
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Spielfilm-Tipps für die Weihnachts-Feiertage
(24/12/08) Zu Weihnachten einen Truthahn gefällig? Der Kinder-Darsteller Juan Gonzales hält uns in der amerikanisch-kanadischen Produktion The Red Fury (Foto: Repro) das bevorzugte Geflügel der nordamerikanischen Feiertags-Küche direkt in die Kamera. Wir wollen wenigsten zum Christfest die alte Tradition der Experten-Tipps aufleben lassen; ansonsten sollen hier vermehrt einzelne Meisterwerke unter die Lupe genommen werden. So denn die nötige Zeit dafür vorhanden ist ...
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Kurz vor der US-Wahl kommt Biopic über George W. Bush
(10/10/08) James Brolin spielte vor nicht allzu langer Zeit (nämlich 2003) in einem TV-Film den verstorbenen US-Präsidenten Ronald Reagan. Mag es deshalb gewesen sein, oder aus ganz anderen Gründen: Brolins Sohn Josh wurde auserkoren, den in seinen letzten Zügen amtierenden George W. Bush in Oliver Stones Biopic W. zu verkörpern. Da dies kurz vor der Wahl nicht einer gewissen Brisanz entbehrt, veröffentlichen wir den Artikel eines britischen Kollegen, der den Streifen schon gesehen hat.
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Erinnerungen vergessen oder darüber lachen: Bette Davis
(09/04/08) Ein Gesicht mit Ausdrucks-starken Augen: Die US-Mimin Bette Davis (Foto: Repro) wäre am vergangenen Samstag 100 Jahre alt geworden. Obwohl es in Hollywood ein Heer attraktiver und hier und da auch begabter Aktricen gab, hat kaum eine jener Schönen das Renommee dieser Lady aus Massachusetts erreicht. Und doch blieb sie Zeit ihres Lebens voller Rätsel, die selbst unser Groß-Porträt nicht zu lösen vermag. Aber wir haben es nach bestem Wissen und Gewissen versucht.
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Bitter, aber sehenswert: Jacques Rivettes >>Die Nonne<<
(21/03/08) Der französische Regisseur Jacques Rivette (Foto: Repro), einer der Begründer der "Nouvelle Vague", beging am 1. März seinen 80. Geburtstag, inszeniert seit 1958 eigene (und eigenständige) Filme und legte erst im Vorjahr sein jüngstes Werk Die Herzogin von Langeais vor. Statt eines Porträts haben wir uns - passend zu Ostern - für eine Rezension seiner Diderot-Adaption Die Nonne entschieden. Kein leichtes Unterfangen, aber für unsere Kino-Experten auch kein riesiges Problem.
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Im Kino: OSCAR-Abräumer >>No Country for Old Men<<
(28/02/08) Wir fokusieren unsere heutigen Film-Starts ausschließlich auf den OSCAR-Gewinner No Country for Old Men mit Tommy Lee Jones (Szenen-Foto: Repro). Ein amerikanischer Kritiker meinte, dies sei "ein Western, der kein Western ist; ein Krimi-Thriller, der kein Krimi-Thriller ist, und eine Komödie, die keine Komödie ist." Und wir dachten immer, Alkohol sei in amerikanischen Redaktions-Stuben inzwischen verboten. Oder anders: Es gibt auch leserlichere Meinungen.
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Spielfilm-Tipps für die TV-Woche
(25/02/08) Die französische Schauspielerin und vormalige Tänzerin Odile Versois (Foto: Repro) hieß eigentlich Etienette de Poliakoff-Baidarov und lebte von 1930 bis 1980. Als Tochter russischer Einwanderer lag eine obgleich sehr frühe Tanz-Ausbildung nahe, die sie schon 6-jährig an die Pariser Oper führte. Nach der Ballett-Karriere wechselte sie zum Film. Die Schwester der berühmteren Marina Vlady starb mit nur 50 an Krebs. In dieser TV-Woche erinnert Herrscher ohne Krone an die Französin.
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Diese Woche neu im Kino
(21/02/08) Einen solchen Schauspieler wie Johnny Depp hat es in der langen Geschichte Hollywoods kein einziges Mal gegeben: Je schräger und schriller die Rollen, desto fulminanter die darstellerische Balance zwischen Seriösität und purer Veralberung. Ob Edward mit den Scherenhänden (1990), Fear and Loathing in Las Vegas (1998) oder jetzt Sweeney Todd (Szenen-Foto: Repro) - all diese miesen Filme wurden dank Depp noch mieser. Und zwar so "mies", dass man sie gesehen haben muss!
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Spielfilm-Tipps für die TV-Woche
(18/02/08) Gekämpft wird im US-Kino an allen Fronten: Ob männlich, ob weiblich, ob mit echten Darstellern oder gezeichneten. Seit 2002 wandelt Schülerin Kim Possible (Foto Repro) auf den Spuren diverser japanischer Vorbilder. Mit ihrer Spezial-Ausrüstung, die sie von einem Computer-Genie namens Wade Load bekommt, rettete sie bis 2007 in 87 Folgen die Erde, Amerika oder was auch immer. In dieser Woche gibt es keine Serie, sondern einen 2003 produzierten Fernseh-Film zu sehen.
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Film-Regisseur von Format: Jean Delannoy wird 100 !
(12/01/08) Er sei, so charakterisierte ihn ein Nachschlage-Werk, ein "routinierter französischer Regisseur, der Schöpfer sowohl einiger philosophischer Film-Betrachtungen als auch recht konventioneller Publikums-Erfolge der 50er und 60er Jahre." Jean Delannoy (Foto: Repro), Nachfahre von Hugenotten, drehte seinen ersten Streifen 1934 und seinen letzten 1995. Dazwischen liegen etliche Höhen und Tiefen, vor allem aber sein bekanntestes Werk Der Glöckner von Notre-Dame. Ein Porträt.
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Macher und Darsteller des >>3:10 to Yuma<<-Originals
(24/12/07) Jeder Film ist mit Personal verbunden, und Klassiker haben halt auch eine elitäre "cast". Nun ist es bei Delmer Daves' Western aber so, dass schon das Werk als solchiges recht unbekannt ist, und das trifft insbesondere auch auf die Beteiligten zu. Also haben wir als zusätzliches Bonbon - im vorausgegangenen Beitrag wäre dafür eh kein Platz mehr gewesen - ein bisschen in den Archiven gewühlt und bieten dies als zusätzlichen Service. Das Foto (Repro) zeigt "Emmy" Felicia Farr.
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Das starke Original vor dem Remake: >>3:10 to Yuma<<
(24/12/07) Wir hatten es ja in den Kino-Tipps vom 13. Dezember annonciert: Der an diesem Tag in den deutschen Kinos gestartete Todeszug nach Yuma hatte einen Vorgänger, und einen ebenso berühmten wie unterschätzten obendrein. Delmer Daves schuf in seiner besten Schaffens-Periode im Jahre 1957 einen außergewöhnlichen Western-Klassiker, der selbst in der Fachwelt gelegentlich zu kurz kommt. Aber das lässt sich dank unserer Spezialisten hiermit ändern.
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Der mit dem Tod tanzte: Gedenken an Ingmar Bergman
(09/08/07) Von Liv Ullman, die hier in Ingmar Bergmans letztem (TV-) Film Sarabande tief in die Augen von Erland Josephson blickt, stammt die Vorwurfs-volle Frage: "Warum denken die meisten Amerikaner, ich wäre depressiv, nur weil ich in vielen Bergman-Filmen mitgespielt habe?" Wir vom SA-EX hoffen, dass der Leser ob der Länge unseres Gedenk-Porträts nicht verzweifelt. Denn merke: Jeder Film ist nur so gut wie sein Regisseur, jeder Artikel nur so gut wie sein Verfasser. (Foto: Repro)
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