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+ Von den POKAL-FINALS des NACHWUCHSES im SVF DRESDEN berichtet +

SpG-Abwehr-Chef Tom Hamann (rechts) klärt entschlossen vor seinem Dobritzer Kapitäns-Kollegen Tim Kaden.
SVF-FINALE der C-JUGEND: SpG Helios 24/Sachsenwerk vs. SV Eintracht Dobritz 3:0 (1:0)
(sa-ex) Viertes Aufeinandertreffen beider Rivalen, und in der Logik der vierte Sieg für den frisch gebackenen Stadt-Champion der C-Jugendlichen, der nur durch ein knappes 1:0 über Dresdner Sport & Spiel 2ooo am letzten Spieltag einen Hauch-dünnen Vorsprung von einem Zähler gegenüber den Erzrivalen TSV Rotation über die Ziel-Linie retten konnte. Dennoch klaffte zwischen diesen beiden genannten Teams und dem Rest der Bewerber-Feldes eine ziemliche Lücke; Eintracht Dobritz kam nur als Vorletzter ein und musste sich im Endspiel am Leutewitzer Park mit der Rolle des krassen Außenseiters begnügen. Dass es die 1950er überhaupt hierher schafften, war einigem Los-Glück zu verdanken, welches weniger schwierige Aufgaben gegen SpG Löbtau/Dölzschen oder aber dem BSV Lockwitzgrund vorsah.
Dennoch leben pokalige Partien natürlich von ihrem besonderen Flair: Chancen-los ist da von Hause aus eigentlich niemand. Wir waren allerdings überrascht von der Regel-Auslegung, dass wild durch den Gemüse-Garten gewechselt werden durfte. Der Favorit machte kaum Gebrauch davon, hatte eine Reihe von Spielern seines prinzipiell recht großen Kaders nicht am Start. Und machte aber dort weiter, wo er am 28. März gegen den gleichen Kontrahenten beim 4:2 aufgehört hatte - forsches Attackieren und Erzeugung von Tor-Gefahr. Gleich die erste Verheißungs-volle Szene war von Erfolg gekrönt: Edgar Bellon hatte in Höhe der rechten Eckfahne zur Flanke ansetzen können, und da die Dobritzer Innendeckung noch ein "Schäfer-Stündchen" abzuhalten schien, hatte der ebenso kleine wie quirlige Edwin Mickan freie Bahn, um einzunetzen (9. min).
Dem gleichen Akteur war auch die nächste Gelegenheit der Crew von der Bodenbacher Straße vorbehalten, jedoch ging sein Kopfball aus 5 Metern neben statt in das von Lukas Geßner gehütete Gehäuse (18. min). Beide Mannschaft hatten sich ansonsten ein bisschen neutralisiert und kamen nur selten zu zwingenden Aktionen. Dessen ungeachtet bot sich dem von Gert Horn betreuten Außenseiter kurz vor Ablauf der ersten 35 Minuten ein "Riese" zum Ausgleich; da hatte die kaum geforderte SpG-Defensive um Kapitän Tom Hamann einen deftigen Aussetzer, den indes weder der zu zögerliche Maximilian Koch noch der lediglich Keeper Patrick Schlechte anvisierende Philipp Kade zu nutzen verstanden, und als der eingewechselte Florian Köhler die Gnade eines dritten Versuchs geboten bekamm, verhinderte ein deftiger Press-Schlag den Einschlag (32. min) - Horn forderte vehement einen Strafstoß, den es aber nicht gab, während Köhler in der Halbzeit verletzt abtransportiert werden musste. Kurz vor der Rast hatte der körperlich allen anderen Beteiligten erstaunlich überlegene Rico Renk (SpG) noch den rechten Pfosten des Eintracht-Kastens getroffen (35.+ 1 min).
Nach Wiederbeginn drängten die in Grün und Schwarz gewandete Kombination aus dem SV Helios 24 und dem SV Sachsenwerk auf die Entscheidung; sie lag bereits in der Luft, als Willy Schmidt - der übrigens während der Saison von Dobritz zum Konkurrenten gewechselt war - per Kopf das 2:0 verpasste (47. min). Doch sie fiel, als sich der gleiche Offensive eines Schuss-Versuchs von Alexander Bunk bemächtigte und aus freiester Lage vollendete (54. min). Die Youngster von der Breitscheid-Straße hatten nun nichts mehr zuzusetzen und mussten sogar noch über Mickans zweiten Treffer quittieren, den der erst 12-Jährige (deutlich jünger als im C-Segment vorgesehen) auf Flanke David Reischels und nachfolgender Unsicherheit Geßners in der 61. Minute markierte. Das Ergebnis hätte noch klarer ausfallen können, aber Schmidt (60. min) und Mickan (63. min) sündigten in an Aussicht reicher Lage. So blieb es beim Schmuck-losen 3:0, der den jungen Talenten von Übungsleiter Karsten Amm das wohl-verdiente Double des Jahres 2010 bescherte.
SpG: Schlechte - Hamann, Nowack, Bunk, Fabisch - Zippel, Werner, Reischel - Renk - Mickan, Bellon ... eingewechselt: Schmidt
Eintracht: Geßner - Wollmann, Felgner, Musa - Fahlberg - Friedrich, Wenzel, Scharfe - Kaden - Kade, Koch ... eingewechselt: Köhler, Knobloch, Redzic
Schiedsrichter: Franz Gerbet (TSV Rotation Dresden) bei einer Spiel-Zeit von 2x 35 Minuten
Zuschauer: 65 in der "Sportanlage Leutewitzer Park" zu Dresden
Torfolge: 1:0, 3:0 Mickan (9./61. min), 2:0 Schmidt (47. min)
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SVF-FINALE der A-JUNIOREN: Hainsberger SV vs. SG Stahl Schmiedeberg 7:0 (2:0)
(sa-ex) Das allerletzte Spiel des Jahres - sicher kein Highlight, wenn man sich das klare Endresultat vor Augen führt. Und sicher auch ein Indiz für die demographischen Veränderungen, denn ausgespielt wurde der Pott des Stadt-Verbandes von Elbflorentinien durch zwei Vertretungen aus dem Weißeritz-Kreis, was beide Anhängerschaften mit entsprechenden Transparenten zu "würdigen" wussten und sich auch am Zuschauer-Interesse im Leutewitzer Areal spiegelte. Denn die 120 des vorausgegangenen B-Jugend-"showdowns" hatten sich um mehr als die Hälfte subtrahiert. Wird der Elf des Trainers Michael Seifert reichlich egal gewesen sein, denn die auf dieser "kreislichen" Ebene so gut wie Alles überragende Crew aus dem Freitaler Orts-Teil Hainsberg fuhr nach Meisterschaft und "echtem" Kreis-Pokal (ja doch, den gab's extra noch) nun also das Triple ein; lediglich der Titel in der Halle ging im Februar verlustig, weil im Halbfianale gegen den späteren Triumphator SpG Königsbrück/Laußnitz/Schwepnitz verloren wurde. (Es gab dann zusätzlich noch den Hallen-Kreismeister der Weißeritz-Region, aber den muss man zwecks kaum ernsthafter Konkurrenz nicht wirklich überbewerten.)
Auch bei dieser "Budenzauber"-Gelegenheit an der Prohliser Gamig-Straße standen sich Hainsberger und Schmiedeberger gegenüber, und das gleich zweimal: Mit dem Vorrunden-0:0 erzielten die Junioren von der Roten Weißeritz das achtbarste, mit der 0:1-Pleite im Clinch um Bronze das zweit-achtbarste aller fünf Ergebnisse. Im Freien lag die Hoheit etwas deutlicher bei den Südwest-Freitalern; dem 2:0-Auswärts-Erfolg vom 3. Spieltag folgte ein 5:0 im heimischen "Johannes-May-Stadion". Die Torschützen damals waren die gleichen wie zum Saison-Halali - Ronny Krüger, Sascha Fluß und 3x Nico Barnasiow. Das 7:0 vom 20. Juni wurde lediglich durch Treffer des zeitig für den verletzten Sven Wagner eingewechselten Sebastian Preuß und einem von Martin Geißler ergänzt. Ansonsten machte das "magische Dreieck" um 3-fach-Torschütze Krüger, Barnasiow und Kapitän Fluß, was es wollte. Und es verwundert schon ein bisschen, dass diese auch körperlich eminent robuste und den Stahl-Cracks überlegene Vertretung in der Meisterschaft gar nicht so souverän durchging; erst ein 2:2-Aussetzer der Dresden-Rähnitzer bei Chemie Dohna entschied das lange Zeit spannende Rennen.
Zum Finale selbst ist nicht wirklich viel zu berichten, da schon in der 5. Minute alle Weichen gestellt wurden; Barnasiow hatte über rechts vorbereitet und Schmiedebergs Rafael Sitoe zu klären versucht, doch dies nur vor die Füße des Einschuss-bereiten Krüger. Danach waren die Grün-Schwarzen um eine Antwort bemüht, konnten auch über eine technisch feine Einzel-Leistung Kevin Baumerts ein Akzent setzen (10. min), doch mehr als ein optisches Gleichgewicht ließ der Favoriten nicht zu. Haupt-"Knackpunkt" war wohl die Tatsache, dass die HSV-Defensive den gefährlichsten Angreifer des Kontrahenten komplett zudeckte - dieser Martin Hillig war immerhin Saison-Krösus mit 30 Toren. Diesmal jedoch kam er zu keiner einzigen vorzeigbaren Handlung, und das stellt der Abwehr um Eric Straßberger ein starkes Zeugnis aus.
Noch vor dem Seitenwechsel "klingelte" es ein zweites Mal, weil sich Preuß einen weiten Schlag aus dem Halbfeld erlief und eher als Keeper Maik Hempel an den Ball kam (36. min). Niemand konnte freilich zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass die Nachwuchs-Kicker von unweit der tschechischen Grenze jetzt schon den Kopf in Sand und rigoros aufgeben würden; Hainsberg spielte nach dem Seitenwechsel all seine Vorteile aus und demontierte nach Geißlers im Anschluss an einen Freistoß erzieltem 3:0 (57. min) den Rivalen nach allen Regeln der Kunst. Auch Kapitän Fluß, schon mehrmals in der Männer-Ersten zu kürzeren Einsätzen gekommen (sie ja heuer ebenfalls Kreis-Champion!), wollte seinen Beitrag mit akkuraten Distanz-Geschossen leisten. Wurde sein 35 m-Versuch in der 74. Minute noch von der Querlatte aufgehalten wiewohl von Krüger als Abstauber zum 5:0 versenkt, so hatte der nächste Anlauf des talentierten 18-Jährigen (dessen Stoppelbart aber auch einen Mittzwanziger vermuten lassen konnte) aus wiederum weit über 30 Metern mehr Fortüne - das 6:0 nach 77 Zeiger-Umrundungen. Den Schlusspunkt setzte nochmals Krüger (81. min), der auch schon beim 2:0 vom 6. September beide "Buden" besorgt hatte. Es will den Anschein haben, dass in Hainsberg ordentlich etwas wächst, was auch an der innerstädtischen Vormachtstellung des Bezirksligisten FV Blau-Weiß Stahl zu rütteln gedenkt. Das freilich bleibt abzuwarten. UND WIR HABEN FERTIG (was die reinen Match-Reportagen anbelangt) ...
HSV: Siegel - Straßberger - Fuchs, Schneider, Wagner (ab 28. min Preuß) - Fluß, Künzel (ab 65. min Wachsmuth), Krüger, Geißler (ab 76. min Minh) - Richter, Barnasiow
Stahl: Hempel - Pilz, Heber, Sitoe (ab 41. min R. Trautmann) - Meyer - Öhlschläger (ab 66. min Kempe), Vogel, Innemann (ab 87. min L. Trautmann), Hennig (ab 69. min Klötzner) - Baumert, Hillig
Schiedsrichter: Markus Uhlig (VfB 9o Dresden) - SA-EX meint: Wusste mit einer sehr guten Spiel-Leitung zu gefallen. Zwar gab es wenig Überhartes, aber was zu entscheiden war, entschied der Referee vom Final-Gastgeber souverän und richtig.
Zuschauer: 50 in der "Sportanlage Leutewitzer Park" zu Dresden
Torfolge: 1:0, 5:0, 7:0 Krüger (5./74./81. Minute), 2:0 Preuß (36.), 3:0 Geißler (57.), 4:0 Barnasiow (61.), 6:0 Fluß (77.)
Schmiedebergs Top-Stürmer Martin Hillig (mittig) bekam im Match gegen den Hainsberger SV keinen Stich. Dafür schoss dessen Kapitän Sascha Fluss - hier rechts im Bild - das schönste der 7 Final-Tore. (Fotos dieser Seite: SACHSEN-EXPRESS/F.H.)
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Und also sprach
DAS DREHBUCH:
Yul Brynner: "Ich bin ein Verlorener."
Robert Fuller: "Rede doch keinen Unsinn, Chris. Jede gute Tat wird einmal belohnt."
(Aber wohl wirklich nur im Film - hier in Sach-
sen gibt's sowas nicht! Dialog aus >>Return of the Seven<< von Burt Kennedy; Szenen-Foto mit Fuller: sa-ex/TV.)
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