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+++ Vom HANDBALL in der WESTLAUSITZ-LIGA der FRAUEN berichtet +++

"The Last Waltz": Sara Hörig (Königsbrück/links) wird von Angela Teichert an der Ball-Mitnahme gehindert.
Alle ERGEBNISSE der WESTLAUSITZ-LIGA (FRAUEN) in der SAISON 2009/10:
Sa (19.o9.): Königswarthaer SV vs. SV Lok Königsbrück 22:13
So (20.o9.): HSV 1923 Pulsnitz II vs. SV Laubusch 9:17
So (o4.10.): SV Laubusch vs. SV Lok Königsbrück 13:12
So (o4.10.): HSV 1923 Pulsnitz II vs. Königswarthaer SV 15:19
Sa (31.10.): Königswarthaer SV vs. SV Laubusch 15:11
So (15.11.): SV Laubusch vs. HSV 1923 Pulsnitz II 12:10
So (15.11.): SV Lok Königsbrück vs. Königswarthaer SV 13:16
Sa (o5.12.): Königswarthaer SV vs. HSV 1923 Pulsnitz II 19:14
So (o6.12.): SV Lok Königsbrück vs. SV Laubusch 18:15
So (13.12.): SV Laubusch vs. Königswarthaer SV 12:17
So (13.12.): HSV 1923 Pulsnitz II vs. SV Lok Königsbrück 27:12
Sa (19.12.): SV Lok Königsbrück vs. HSV 1923 Pulsnitz II 12:11
So (10.o1.): HSV 1923 Pulsnitz II vs. SV Laubusch 18:20
So (31.o1.): HSV 1923 Pulsnitz II vs. Königswarthaer SV 20:13
(SV Laubusch vs. Lok Königsbrück wurde Ersatz-los abgesetzt)
Sa (o6.o2.): Königswarthaer SV vs. SV Lok Königsbrück 23:10
Sa (27.o2.): Königswarthaer SV vs. SV Laubusch 20:13
So (28.o2.): SV Lok Königsbrück vs. HSV 1923 Pulsnitz II 14:18
So (o7.o3.): SV Laubusch vs. HSV 1923 Pulsnitz II 14:12
So (14.o3.): SV Lok Königsbrück vs. Königswarthaer SV 10:11
Sa (27.o3.): SV Lok Königsbrück vs. SV Laubusch 19:19
(Königswarthaer SV vs. HSV 1923 Pulsnitz II mit 0:0 Toren/2:0 Pkt. für KSV gewertet)
So (18.o4.): SV Laubusch vs. Königswarthaer SV 11:16
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So (18.o4.): HSV 1923 Pulsnitz II vs. SV Lok Königsbrück 18:9 (6:5)
(sa-ex) Am letzten Spieltag der zugegeben kleinen Kreisliga des schönen Geschlechts gelang uns auch noch der Blick auf dieses 4er-Feld. Das war schon einmal für Anfang Januar angedacht, wurde dann aber nix. Und ist in der jetzigen Variante sogar besser, denn ein Sportberichterstattungs-Jahr ohne Blick auf die Königsbrücker Aktivitäten sollte es aus Westlausitz-Warte natürlich nicht geben. Auch wenn es mit dem Handball im ehemaligen Kasernen-Städtele nicht so recht vorwärtsgeht; 1995 hatte man sich nach rund 10-jähriger Abstinenz erneut zusammengerauft und startete bei Männern wie Frauen in den unteren Ligen sofort durch. Gleich in der ersten Saison gab's den Kreis-Meister, ein Jahr später (1997) gelang den Ladys der Sprung in die Ostsachsen-Klasse, die bis 2003 gehalten werden konnte, ehe eine Zurückstufung erfolgte, die bis heute Bestand hat. Dass es in "Kö" nicht so recht funkt, mag auch ein Stück weit darin begründet sein, dass keine eigene Wettkampf-Halle zur Verfügung steht, alle Punkte-Fights im benachbarten Laußnitz ausgetragen werden - eine strukturell äußerst ungewöhnliche Maßgabe.
Der wohl letzte Ausritt an die Pulsnitzer Hempel-Straße für 2009/10 sollte sich trotz logischerweise leerer Ränge auf andere Weise lohnen; dem Reporter wurde ein "Gemetzel" übelster Sorte geboten. Jedenfalls sollten summa summarum 12 Zeit-Strafen und 19 Penaltys (!) den Leser eher eine Rugby-Veranstaltung vermuten lassen. Dem freilich war beileibe nicht so; vielmehr schien das Radeberger Schiedsrichter-Duo - wie auch die eine oder andere Aktive - noch nicht recht munter (oder nüchtern) von den Party-Festivitäten der Nacht zuvor. Das kann in diesen sportlichen Niederungen durchaus mal vorkommen, sollte freilich nicht gerade die Regel sein. Was Jan Schulz und David Fährmann da teilweise als Strafwurf-würdiges Foul erkannten, steht garantiert in keinem Handball-Duden. Aber nun gut: Die Protagonistinnen waren schließlich so frei und verballerten über die Hälfte der Wurf-Möglichkeiten. Besonders die Lok sündigte und musste sich deshalb über die erst nach hinten heraus klare Niederlage nicht beschweren. Als Sara Hörig in der späten 26. Minute endlich den ersten Strafwurf versenkte (zum 6:4 aus HSV-Warte), hatten bereits Kerstin Hörig, Sandy Oswald und Susann Wünsche verworfen. Pulsnitz II stand dem in dieser kuriosen ersten Hälfte kaum nach, schoss ebenfalls reichlich "Fahrkarten" und brauchte sich über den denkbar knappen Halbzeit-Vorsprung von 6:5 nicht wirklich zu wundern.
War bis jetzt noch keine Entscheidung gefallen, so änderte sich das nach Wiederbeginn: Königsbrück brachte sieben Minuten lang kein Tor zustande, und die schwarz-gelben Hausherrinen waren durch die jetzt auftauende Angela Teichert auf 8:5 (36. min) entwischt; besonders hübsch anzusehen der siebte Treffer, nach elegantem Doppelpass mit Katrin Hornuff - Mutter von Rödertal-"Biene" Mandy Hornuff - erzielt (34. min). Die 39-jährige Teichert sorgte auch für die nächsten zwei Einnetzer, sodass beim Stande von 10:6 in der 40. Minute die Weichen auf Heim-Sieg gestellt waren. Zumal die Referees jetzt hauptsächlich Akteurinnen der Gäste-Sieben mit dem "2-Finger-V" belegten - wie schon erwähnt, war da viel Übertreibung dabei, denn die Hälfte solcher strafenden Maßnahmen hätte vollauf genügt. Von der allgemeinen Hektik ließ sich sogar das Kampf-Gericht irritieren; es wies zum Schluss - wie unsere Notizen freilich auch - 19 Tore der HSV II-Zweiten aus, obwohl offiziell nur 18 angegeben wurden.
Beiden Teams wird das herzlich egal gewesen sein (uns übrigens auch, sollte das mal wieder eine Attacke auf unsere gewiisenhafte Arbeitsweise gewesen sein ...), denn sie haben vorerst Feierabend. Nur die Mannschaft der Übungsleiterin Christine Heinrich darf am 16. Mai nochmals ran, wenn das Endspiel um den Kreis-Pokal in eigener Pulsnitzer Halle gegen Königswartha ansteht. Das war in einer einfachen Punkte-Runde mit drei Matches für jede Vertretung ausgeknobelt worden (siehe unten!), wobei übrigens die Königsbrückerinnen ihren einzigen obgleich Ertrag-losen Sieg ausgerechnet in der Kleinstadt aller Pfefferkuchen errangen. So gleicht sich Manches im Leben von Sportlerinnen und Sportlern halt immer wieder aus. Souveräner Kreis-Champion wurde das im vergangenen Jahr aus der damaligen Ostsachsen-Klasse abgestiegene Kollektiv des Königswarthaer SV.
HSV II: M. Schulz; A. Teichert (10/1), K. Hornuff (2), K. Müller (2/1), V. Richter (2/1), U. Brüssow (1), K. Jordan (1/1)
Lok: B. Gnauck; K. Hörig (2/1), J. Bursche (2/1), S. Hörig (2/2), S. Oswald, G. Kreische (1), U. Berndt (1/1), S. Wünsche
Schiedsrichter: Jan Schulz / David Fährmann (beide Radeberger SV)
Zuschauer: 10 in der Halle im "Sportkomplex Hempel-Straße" zu Pulsnitz
Siebenmeter: HSV II 8 (davon 4 verwandelt); Lok 11 (5 - davon 2 im Nachwurf)
Zeitstrafen: HSV II 5; Lok 7
Chronologie: 1:1 (6. Minute), 4:1 (11.), 5:2 (15.), 6:3 (19.), 6:4 (26.) - 8:5 (36.), 10:6 (40.), 12:7 (44.), 14:7 (50.), 16:8 (55.)
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ABSCHLUSS-TABELLE:
1. Königswarthaer SV (22 Pkt./+49 Tore)
2. SV Laubusch (11 Pkt./-9 Tore)
3. HSV 1923 Pulsnitz II (8 Pkt./+11 Tore)
4. SV Lok Königsbrück (5 Pkt./-51 Tore)
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VORRUNDE um den KREIS-POKAL WESTLAUSITZ der FRAUEN:
SA (21.11.): Königswarthaer SV vs. SV Laubusch 23:12
SA (21.11.): HSV 1923 Pulsnitz II vs. SV Lok Königsbrück 14:18
SO (24.o1.): HSV 1923 Pulsnitz II vs. Königswarthaer SV 19:15
SO (o7.o2.): SV Lok Königsbrück vs. SV Laubusch 7:13
SA (20.o3.): Königswarthaer SV vs. SV Lok Königsbrück 16:14
SO (21.o3.): SV Laubusch vs. HSV 1923 Pulsnitz II 10:23
ABSCHLUSS-STAND:
1. HSV 1923 Pulsnitz II (4 Pkt./+13 Tore)
2. Königswarthaer SV (4 Pkt./+9 Tore)
3. SV Lok Königsbrück (2 Pkt./-4 Tore)
4. SV Laubusch (2 Pkt./-18 Tore)
(Finale zwischen HSV 1923 II und Königswartha am 16. Mai um 17 Uhr in Pulsnitz)
Handballerin der nächsten Generation? Man/frau wird abwarten müssen. Links Vivien Richter, rechts Karen Jordan von der Pulsnitzer HSV-Zweiten, die noch das Pokal-Finale im Mai bestreiten darf. (Fotos dieses Beitrags, auch Ankündigungs-Seite: SACHSEN-EXPRESS/F.H.)
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Und also sprach
DAS DREHBUCH:
Yul Brynner: "Ich bin ein Verlorener."
Robert Fuller: "Rede doch keinen Unsinn, Chris. Jede gute Tat wird einmal belohnt."
(Aber wohl wirklich nur im Film - hier in Sach-
sen gibt's sowas nicht! Dialog aus >>Return of the Seven<< von Burt Kennedy; Szenen-Foto mit Fuller: sa-ex/TV.)
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