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Anne Gersdorf beim Wurf. Am Sonntag geht's nach Riesa, wo sie mit der SC-Zweiten im Vorjahr sensationeller Sachsen-Pokalsieger geworden war. Jetzt kann sie an alter Wirkungs-Stätte mit Bischofswerda den Titel holen.
ERGEBNISSE der VERBANDSLIGA OST (F) seit dem 13. SPIELTAG (23./24.Januar)
SA: SG Pirna/Heidenau vs. SC Riesa II 25:24
SA: SSV Lommatzsch 1923 vs. MSV Dresden 25:35
SA: Radeberger SV vs. VfB 1999 Bischofswerda 20:20
SA: USV TU/SF o1 Dresden II vs. SG Rödertal-Weinböhla II 28:26
SO: HSG Freital-Wilsdruff vs. SC Hoyerswerda 18:23
SO: HCS Neustadt-Sebnitz II vs. Lok Wurzen 24:25 (am o7.o2.)
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14. SPIELTAG (30./31. Januar)
SA: SC Riesa II vs. SG Lok Wurzen 32:24
SA: SC Hoyerswerda vs. SG Pirna/Heidenau 22:25
SA: VfB Bischofswerda vs. HSG Freital-Wilsdruff 27:14
SA: SSV Lommatzsch 1923 vs. HCS Neustadt-Sebnitz II 21:20
SA: SG Rödertal-Weinböhla II vs. Radeberger Sport-Verein 45:19
SO: MSV Dresden vs. USV TU/SF o1 Dresden II 25:19
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15. SPIELTAG (27./28. Februar)
SA: Radeberger SV vs. MSV Dresden 29:38
SA: SG Lok Wurzen vs. SC Hoyerswerda 24:27
SA: SG Pirna/Heidenau vs. VfB Bischofswerda 17:28
SA: USV TU/SF o1 Dresden II vs. SSV Lommatzsch 27:20
SA: HSG Freital-Wilsdruff vs. SG Rödertal-Weinböhla II 25:18
SO: HCS Neustadt-Sebnitz II vs. SC Riesa II 26:27
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16. SPIELTAG (6./7. März)
SA: SC Hoyerswerda vs. SC Riesa II 30:32
SA: SG Rödertal-Weinböhla II vs. SG Pirna/Heidenau 33:20
SA: USV TU/SF o1 Dresden II vs. HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II 23:34
SO: MSV Dresden vs. HSG Freital-Wilsdruff 25:24
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SA: VfB 1999 Bischofswerda vs. SG Lok Wurzen 23:13 (13:8)
(sa-ex) Kurz bevor die Entscheidung in diesem Tableau fällt, und zwar mit der Partie SC Riesa II kontra Bischofswerda am jetzt folgenden Weekend, lohnte ein kleiner Form-Check bei den "Schiebockerinnen". Seltsam, wie schnell so ein Handball-Jahr vergeht; hier im "Wesenitz-Sportpark" hatte im September bei einer Pokal-Partie des VfB gegen Radebergs Damen - überraschend von den Bierstädterinnen gewonnen (17:18) - unsere Berichterstattung vom Treiben auf den ostsächsischen Parkett-Böden angefangen, und seither haben wir es trotz der Schwergewichts-Verlagerung auf "König" Fußball dennoch jede Woche geschafft, auch dieser "alten Liebe" irgendwie treu zu bleiben - eine unglaubliche Meisterleistung an Logistik und Willen. Auch diese Verbandsliga-Partie war nicht zwingend geplant; sie lag halt am Wege. Und kannte im letztjährigen Oberligisten einen klaren Favoriten, denn die Sieben des seit einigen Wochen amtierenden Trainers Stefan Herzog - er hatte mehr oder weniger planmäßig Frank Melzner abgelöst - ist Tabellenführer dieses Tableaus. Trotz eines stattlichen Ballastes von 7 Minus-Punkten, was davon zeugt, dass in dieser Ost-Staffel nicht sehr viel Konstanz regiert; andererseits ist es natürlich schöner für den Beobachter, wenn die Entscheidungen nicht übertrieben vorzeitig fallen.
Prinzipiell waren auch die Reserven der Oberligisten SG Rödertal-Weinböhla (als TuS Weinböhla letztjähriger Krösus) und HC Sachsen Neustadt-Sebnitz dazu prädestiniert, um Titel und Aufstieg mitzufighten, war obendrein dem anderen Oberliga-Absteiger SSV Heidenau (jetzt SG Pirna/Heidenau) mehr zugetraut worden - durchgehalten haben aber nur die Schönheiten vom Butterberg und Riesas SC-Zweite. Selbst Freital-Wilsdruff, das bis zum Januar noch achtbar mitgehalten hatte, musste inzwischen abreißen lassen. So kommt's also zum großen Endspiel in der "WM-Halle", und es wird ein genüsslich-interessantes Duell von Jung (SC II) gegen Alt (VfB). Dies ist nicht Respekt-los gemeint: Das Gerüst der Gelb-Blauen ist mit Akteurinnen jenseits der 30 durchdrungen; Martina Beck als obschon stiller Star ist über 40, und Rechtsaußen Angela Thomas - die den Wurzenerinnen zwei "muntere Sachen" einschenkte - geht straff auf die 50 zu. Das ist Fluch und Segen zugleich, denn "Schiebock" möchte seinen Status als eine Art kleine Hochburg zwischen Neustadt und Newcomer HC Rödertal wahren, profitierend dabei vom Absacken der nahegelegenen Vereine HV Haselbachtal/Kamenz sowie HSV 1923 Pulsnitz auf feminimen Sektor. Ganz ohne Jugend wird sich Solchiges jedoch kaum auf Dauer realisieren lassen; zwar stehen mit der zuletzt verletzten Franziska Brinckmann, mit Marlen Adam, Anne Gersdorf, Anett Förster und Keeperin Stefanie Hübner jüngere Aktricen zur Verfügung - die VfB-Pace aber machen momentan noch die Routiniers.
Das war auch gegen die SG Lokomotive so, bei der nach wie vor verwundern muss, wieso sie sich der Ost-Staffel mit ihren weiten Anfahrts-Wegen widmet. Ein sportlicher Nutzen ist für die Crew von Trainerin Grit Haake (bis 2006 beim SHV Oschatz als Linksaußen notiert) nicht zu erkennen; der 4. Abschluss-Platz des Vorjahres ist jedenfalls in utopische Ferne gerückt. Im als Tor zur Oberlausitz apostrophierten Bischofswerda langte die Widerstands-Kraft gerade einmal runde 15 Minuten (5:3); danach zog die Konter-Maschinerie der Hausherrinnen an, und eine top-aufgelegte Sandy Mehnert - warf 5 ihrer 6 Tore vor dem Seitenwechsel - ließ im Verbund mit Gersdorf und Adam einen Zwischensprint zum 9:4 (19. min) anklingen, der bereits die Vorentscheidung bedeutete. Hernach ging es an die gemütliche Resultats-Verwaltung mit schrittweise Ausbauung der Distanz, die aber erst mit dem letzten Einnetzter Försters in den zweistelligen Bereich abdriftete. Wurzen war aber auch so schwach und hatte außer der vom Siebenmeter-Punkt sicheren Marion Mildner sowie der zu Saison-Beginn eigentlich im Kader der TSG 1861 Taucha (abgeschlagener Oberliga-Letzter) notierten Stefanie Fross nichts entgegenzusetzen.
So waren die 60 Minuten schlecht als Generalprobe für den "showdown" zu deklarieren, zumal sich Coach Herzog des Öfteren zu Unmuts-Äußerungen veranlasst sah; allein die Vorstellung der Ex-Haselbachtalerin Lydia Behnisch war mit so vielen einfachen Fehlern durchsetzt, dass die Schimpftiraden von der Seitenaus-Linie durchaus einige Berechtigung besaßen (selbst wenn Behnisch dann all ihren Frust in einen knalligen Schuss in den Winkel "investierte" - das 15:9/40. min). Wie weiter oben erwähnt: Das große Plus der Riesaerinnen ist ihre Jugend - die Elbestädterinnen werden sich weder dermaßen Käse-leicht auskontern lassen wie Lok Wurzen noch irgendwelche konditionellen oder physischen Nachteile haben. Es wird eines der markantesten Duelle von Jung gegen Alt der letzten Jahre ... Ausgang vollkommen ungewiss.
VfB: R. Klaus, S. Hübner; S. Mehnert (6), P. Wuthe (5), A. Gersdorf (4), M. Beck (2), A. Thomas (2), M. Adam (2), A. Förster (1), L. Behnisch (1), A. Heinrich, M. Wunderlich
Lok: F. Lux; M. Mildner (6/4), S. Fross (3), J. Pöschel (2), A. Härtig (1), C. Franke (1), C. Röhrborn, S. Bühler, D. Fuchs, S. Billnitz
Schiedsrichter: Torsten Hähne (Radeberger SV) / Michael Zadlo (TSG Bretnig-Hauswalde)
Zuschauer: 50 in der "Halle im Wesenitz-Sportpark" zu Bischofswerda
Siebenmeter: VfB 0; Lok 5 (davon 4 verwandelt)
Zeitstrafen: VfB 3; Lok 3
Chronologie: 2:2 (4. Minute), 4:2 (9.), 6:4 (15.), 9:5 (21.), 12:7 (25.) - 14:8 (35.), 15:9 (40.), 16:9 (45.), 18:11 (51.), 21:12 (55.)
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SA: SSV Lommatzsch 1923 vs. Radeberger SV 27:20 (10:7)
(sa-ex) Ein ganz kurzer Blick auch zum anderen Team unserer Erst-Berichtersattung; dem Neuling aus Radeberg ergeht es nach schönen Anfangs-Erfolgen mit Siegen über Hoyerswerda und bei der Dresdner USV-TU-Zweiten nicht mehr so rosig. In Lommatzsch stand faktisch schon das Entscheidungs-Match um den Klassenerhalt auf dem Plan, und es wurde ziemlich klar verloren. Der RSV verschlief schon den Start und lag nach elf Minuten bereits Aussichts-los mit 1:6 hinten. Der Kampfes-Willen aber stimmte, und so konnte in der Phase um den Seitenwechsel von einer Wend egeträumt werden; mehr aber als den 10:11-Anschluss ließ der andere Aufsteiger aus Terence-Hill-Städtele nicht zu. Bis zur 43. Minute waren die Damen um Goalgetterin Anne Heinitz wieder auf 17:13 enteilt, und als noch vier weitere SSV-Treffer ohne einen Radeberger folgten, war der Drops gelutscht. Mit Blick auf das schwierige Rest-Programm besteht eigentlich keine Hoffnunng mehr für die Schönheiten des Übungsleiters Uwe Kröher, dem letzten Platz zu entrinnen.
SSV: U. Bernstein, D. Klessig; A. Heinitz (6), B. Posselt (5), A. Thieme (4), S. Hartzsch (4), A. Einsiedel (3), J. Hoffmann (2), S. Schuricht (2), S. Halwaß (1), L. Röder, K. Haubold
RSV: S. Bäckert; C. Grützmann (5/4), D. Zerbst (4), F. Käppler (4/1), S. Blunck (2), J. Albrecht (2/2), S. Dietrich (1), S. Voigt (1), K. Gräfe (1), J. Lamm, C. Tscharke, A.-D. Krause, J. Nitzsche
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Aktuelle TORSCHÜTZINNEN-LISTE:
1. Melanie Bernstein (SC RIESA II) - 134 (davon 24 per Penalty)
2. Laure Rosemann (SC HOYERSWERDA) - 122 (49)
3. Egle Kalinauskaite (SG RÖDERTAL II) - 112 (48)
o4. Anne Zimmermann (SC RIESA II) - 109 (50)
o5. Adam Marlen (VfB BISCHOFSWERDA) - 105 (45)
o6. Anne Kühnel (SG PIRNA/HEIDENAU) - 97 (27)
o6. Susanne Spindler (MSV DRESDEN) - 97 (56)
o8. Marion Mildner (LOK WURZEN) - 90 (49)
o9. Doreen Zerbst (RADEBERGER SV) - 89 (0)
10. Wiebke Prenzel (HC SACHSEN II) - 86 (34)
11. Simone Schönfeld (HSG FREITAL) - 80 (34)
12. Jana Kammel (USV TU/SF o1 II) - 79 (4)
13. Piroska Wuthe (BISCHOFSWERDA) - 78 (3)
14. Aline Rudolph (HSG FREITAL-W.) - 78 (23)
15. Katja Mehrholz (MSV DRESDEN) - 74 (3)
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17. SPIELTAG (13./14. März)
SA 15.30 Uhr: SG Pirna/Heidenau vs. MSV Dresden
SA 16.oo Uhr: HSG Freital-Wilsdruff vs. SSV Lommatzsch 1923
SA 16.oo Uhr: Radeberger Sport-Verein vs. USV TU/SF o1 Dresden II
SA 16.30 Uhr: SG Lok Wurzen vs. SG Rödertal-Weinböhla II
SO 12.oo Uhr: HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II vs. SC Hoyerswerda
SO 14.oo Uhr: SC Riesa II vs. VfB 1999 Bischofswerda
Wieder gleicht Radebergs Deckung einem "Scheunentor", und Beate Posselt vom SSV Lommatzsch hat freie Wurfbahn. Im Duell beider Neulinge musste der RSV bitteres Lehrgeld zahlen und scheint als Absteiger festzustehen. (Fotos dieser Seite: SACHSEN-EXPRESS/F.H. - oben - und Repro/Verein)
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Und also sprach
DAS DREHBUCH:
Yul Brynner: "Ich bin ein Verlorener."
Robert Fuller: "Rede doch keinen Unsinn, Chris. Jede gute Tat wird einmal belohnt."
(Aber wohl wirklich nur im Film - hier in Sach-
sen gibt's sowas nicht! Dialog aus >>Return of the Seven<< von Burt Kennedy; Szenen-Foto mit Fuller: sa-ex/TV.)
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