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Gesunde Zweikampf-Härte: Matti Fiehler vom ESV Dresden (hinten) stoppt den Cunewalder Thomas Schkade.


14. SPIELTAG VERBANDSLIGA OST: ESV Dresden vs. SG Motor Cunewalde 27:23 (13:10)

(sa-ex) Wiederbegegnung mit "Käst", dem Handball-Dresdner mit den zuletzt von Elbflorenz ziemlich weit entfernten Karriere-Stationen HSV Glauchau und jetzt Motor Cunewalde. Überhaupt hat Daniel Kästner - abgeshen von den Hochburgen Delitzsch bzw. Leipzig - so ziemlich Alles mitgenommen, was man im Sächsischen halt in eine Karriere packen kann: Angefangen beim Zwickauer HC Grubenlampe über den EHV Aue hin zum LHV Hoyerswerda und von dort zum nur kurze Zeit existenten "Kunst-Produkt" HC Dresden. Als dieser 2006 in den finanziellen Ruin schlitterte, zog es den sowohl als Außen als auch in der Spielmacher-Rolle einsetzbaren Akteur leicht überraschend an den westsächsischsten Vorposten, den man sich vorstellen kann. Doch dort in Glauchau musste im vergangenen Sommer regelrecht "ausgemistet" werden (weil sportlich überhaupt nichts mehr ging), sodass Kästner eine neue Herausforderung suchte. Interessenten gab es mehrere, nicht zuletzt den ESV vom Ambros-Ufer, aber den "Zuschlag" bekam zur allgemeinen Verblüffung Motor Cunewalde.

Über die dortigen Personal-Gebaren, die ja immer auch mit Finanzen verbunden sind, muss sich der Kenner arg wundern: Analog zum Fußball wird eine Menge in die Teams investiert, ohne dass auch nur entfernter Ertrag sichtbar würde. Okay, die Freiluft-Kicker könnten rein theoretisch den Wiederaufstieg in die Bezirksliga noch packen, aber von solchen Aussichten sind die blau-weißen "Kollegen" auf dem Parkett mittlerweile um Lichtjahre entfernt - mit mageren 14 Plus-Punkten steht gerade mal die Hälfte dessen zu Buche, was Spitzenreiter Koweg Görlitz sein Haben nennt. Und dass, obwohl sich die SG im Sommer keineswegs nur den gewiss nicht billigen Kästner leistete, sondern gleich noch Oliver Aßmann vom jetzt als souveräner Tabellenführer reüssierenden Oberliga-Absteiger von der Neiße an den Czorneboh lockte. Die Beiden bilden im rechten Angriffs-Tableau eine starke Achse. Aber der Rest ...

Von solchem Spieler-Material kann Heiko Hoffmann als der Verantwortliche des ESV nur träumen. Und doch steht die Crew von der Grenze zwischen den Stadt-Teilen Friedrichstadt und Cotta hervorragend da, führt trotz stärkster - allein schon innerstädtischer - Konkurrenz das Ranking der Koweg-Verfolger an. Freilich mit kaum noch einer Aussicht auf Platz 1; "der Zug ist abgefahren", glaubt der ehemalige Kreisläufer zu wissen, um fortzufahren: "Da hätten wir zum Beispiel in der Vorwoche nicht bei der HVH-Zweiten verlieren dürfen." Das große Manko sind Nachlässigkeiten in der Chancen-Verwertung. Vor allen Dingen ein Name steht hierbei stets im Brennpunkt - Stephan Baumgärtner, ganz früher immerhin auch einmal Oberliga-Akteur, sinnigerweise beim HSV Glauchau (von dort 2005 an die Elbe gewechselt). "Was der in Kamenz an Hundertprozentigen weggelassen hat ...", stöhnte sein Coach noch eine Woche später. Wobei die Frage nach Spiel-Schluss überhaupt erst aufkam, weil der Mittzwanziger gegen Cunewalde ebenfalls mehrere "Riesen" versiebte. Das Runde ins Eckige zu bugsieren - damit steht Baumgärtner gehörig auf Kriegsfuß, aber als Regisseur und Abwehr-Bollwerk hat er dennoch eine wichtige Funktion in den Reihen der "Eisenbahner".

Gerade weil Baumgärtner - neben anderen auch - in der Anfangs-Phase sündigte, hielt der Gast zunächst die Partie offen. Die 3:1-Führung durch Paul Hohlfeld (4. min) konnte somit durch einen Lupen-reinen Hattrick Aßmanns in ein 3:4 (7. min) gedreht werden, und noch bis zum 8:8 aus der 23. Zeiger-Umdrehung hielt die Ausgeglichenheits-Waage. Was ein kleiner Trugschluss dergestalt ist, dass sich bis zum 10:8 Sebastian Schröders (25. min) bereits fünf Landeshauptstädter in der Statistik verewigt hatten, während es im darauffolgenden Motor-Angriff erst einem Robert Ultsch vorbehalten war, mit seinem Treffer die Anwesenheit von mehr als nur zwei Cunewaldern anzuzeigen; am Ende der 60 Minuten wird das Duo Kästner/Aßmann 18 von 23 SG-Toren erzielt haben. Da war der ESV trotz Baumgärtners Nuller-Quote breiter bestückt, und das ist seit jeher von Vorteil. Vorrangig Benjamin Geckle hat hier am Ambros-Ufer ein wohliges Zuhause gefunden, selbst wenn Hoffmann sich auch von ihm noch mehr Effektivtät vorstellen könnte. Doch insgesamt dürfte er mit dem Auftritt seiner Schutzbefohlenen zufrieden gewesen sein, denn ab dem Zwischenspurt vom 10:9 zu Schröders 13:9 (29. min) war die Frage nach dem Empfänger der beiden Punkte frühzeitig geklärt und die Scharte vom Hinspiel - 24:22-Sieg der SG, ohne den damals noch verletzten "Käst" - ausgewetzt.

ESV: Stopp, Rosenkranz; Geckle (8/3), Zaunseder (4), Weithäuser (3), Schröder (3), Fiehler (3), P. Hohlfeld (3), Vorbach (2/1), Lange (1), Baumgärtner, M. Hohlfeld, Gildemeister ("Rot"/51. min)
Motor: Bergner; Aßmann (11/3), Kästner (7/2), Schulz (2), Ultsch (2), Schkade (1), Sieber, Schmidt, Lehmann, Neumann

Schiedsrichter: Dirk Frese (SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal) / Andreas Renger (TuS Löbau)
Zuschauer: 75 in der "Lok-Sporthalle" zu Dresden-Friedrichstadt
Siebenmeter: ESV 6 (davon 4 verwandelt); Motor 5 (5)
Zeitstrafen: ESV 5; Motor 5
Chronologie: 3:3 (6. Minute), 5:4 (11.), 7:6 (17.), 7:8 (23.), 11:9 (28.) - 15:12 (35.), 19:14 (40.), 22:17 (45.), 25:17 (50.), 27:20 (55.)


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1. KREISLIGA DRESDEN: ESV Dresden II vs. Sportfreunde 01 Dresden 24:19 (12:6)

(sa-ex) Sie hätten im Rennen um den Meister-Titel dieser 1. Kreisliga Dresden besser dastehen können, doch zuletzt hatte sich bei den Haudegen der ESV-Dritten - und rein von der Alters-Struktur sind es Knall-harte Haudegen! - der Schlendrian eingeschlichen, wurden leichtfertige Punkte gegen Neustadt-Sebnitz II (19:20) und Ruppendorf (24:24) liegengelassen. Da auch der von Jens Hiob trainierte Gegener mit einigen Ambitionen ans altehrwürdige Ambros-Ufer gereist war (O-Ton Website: "Nach den letzten Spielen haben wir uns auf einen schönen und erfolgreichen Abend im 'Lok-Schuppen' gefreut."), konnte mit einem interessanten Match gerechnet werden. Diese Hoffnung wurde dann nicht ganz erfüllt; nach äußerst zähem Beginn mit lediglich sechs Toren in 14 Minuten (4:2) zeichnete sich früh ab, dass die Geburtstags-Party der beiden SF-Akteure Kai Zickmann und Rico Karsten - der Schlussmann wurde zum Tage 29, der Mann für die Aufbau-Mitte 26 - nicht zusätzlich durch zwei Punkte zu versüßen war. (Was aber in diesen sportlichen Niederungen ganz gewiss keinen Hinderungs-Grund in puncto Feierlichkeiten darstellt.)

Tragende Säule des gastgeberlichen Erfolgs war schließlich Rechtsaußen Dirk Zimmermann, der von den Defensiv-Kräften der Sportfreunde o1 in keiner Phase in den Griff zu bekommen war und mit 11 Toren die Begegnung faktisch im Alleingang entschied. Sein erstes Achtungs-Zeichen hatte der 30-Jährige mit der erstmaligen ESV-Führung in der 11. Minute (zum 3:2) gesetzt, die fortan nicht mehr hergegeben wurde, und nach längerer Verschnauf-Pause im zweiten Durchgang legte er noch einen Hattrick vom 18:15 zum 20:15 (52. min) aufs Parkett, der die Fronten endgültig klärte. Zwischendurch aber, ergo in der Zeit ohne Zimmermann, gerieten die Rot-Schwarzen doch doch wieder ins Schlingern, ließen den komfortablen 12:6-Vorteil bei Seitenwechsel dank Jubilar Karstens einzigem Einnetzer auf 17:15 (48. min) schrumpfen. Doch einen "Brecher" wie eben Zimmermann - der vom routinierten Henry Voigt bestens unterstützt und häufig vorzüglich bedient wurde - hatten die Weiß-Schwarzen nicht in ihren Reihen.

Noch einmal wäre die Chance zur packenden Endkampf-Gestaltung gegeben gewesen, als Ulf Nooteboom für die Sieben aus der Neustadt das 20:17 (56. min) markierte, doch als Matthias Pilster beim nächsten Konter eine weitere Verkürzung des Abstandes ausließ, Lutz Opitz im Gegenzug vom Kreis traf und sich außerdem der agile 01er Christian Bläsche (SF o1) eine Zeitstrafe einfing, war das Duell entschieden. Wobei so manche Entscheidung des auf sehr viel Kommunikation bedachten Schiedsrichter-Gespanns als schlichtweg abenteuerlich zu bezeichnen war, aber was soll's - das hier ist Kreisliga und somit bei allem Eifer der Aktiven (und bei allem Respekt) doch auch nahe am vielgerühmten Volks-Sport. Da sollte nicht jeder Fehl-Pfiff überbewertet werden, und die fairen Verlierer taten es im Nachgang gleichwohl nicht. Ob die Lok-Mannen, die damit zugleich Revanche für die 22:23-Hinspiel-Niederlage nehmen konnten, noch ganz vorne angreifen können, werden die nächsten Matches zeigen; immerhin empfängt die Crew des Trainers Lutz Winderlich die momentan besser-platzierten Vertretungen der SG Gittersee (6. März) und vom TSV Bühlau (20. März) in eigener Umgebung. Und dieser "Lok-Schuppen" war und ist noch immer einen mächtige Festung ...

ESV II: Heine; Zimmermann (11/1), Voigt (3), Opitz (3), Schubert (2), Reck (2), Schulenberg (2), Knoblauch (1), Müller, Fischer, Waldow, Jacob
SF o1: Lorenz, Zickmann; Bläsche (3), Hanßke (3), Geiger (3), Biber (3), Rindt (2), Lay (1), Goslicki (1), Pilster (1), Karsten (1), Noteboom (1), Mackauer

Schiedsrichter: Burkhard Voß (SG Gittersee) / Andreas Wunsch (SV Motor Mickten)
Zuschauer: 20 in der "Lok-Sporthalle" zu Dresden-Friedrichstadt
Siebenmeter: ESV II 1 (verwandelt); SF o1 1 (0)
Zeitstrafen: ESV II 5 (darunter 3x Reck - "Rot"/44. min); SF o1 4
Chronologie: 2:1 (8. Minute), 4:2 (14.), 5:3 (18.), 8:5 (22.), 11:6 (26.) - 13:7 (35.), 14:10 (40.), 17:13 (45.), 19:15 (50.), 20:16 (55.)


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Spieltags-Resultate

SA: SG Ruppendorf vs. HSV Freital o4 II 28:25
SA: TSV Bärenstein vs. HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II 30:22
SA: ESV Lokomotive Pirna III vs. TSV Bühlau/Bad Weißer Hirsch 27:29

(Eine komplette Übersicht zu den bisherigen Resultaten gab es auf dieser Seite bereits im Zusammenhang mit dem Pokal-Bericht HC Elbflorenz III vs. TuS Weinböhla III in der dritten Dezember-Woche.)


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AKTUELLE TABELLE:

o1. SG Gittersee (18 Pkt./+89 Tore)
o2. TSV Bärenstein (18 Pkt./+24 Tore)
o3. TSV Bühlau/B. W. Hirsch (17 Pkt./+31 Tore)
o4. ESV Dresden III (17 Pkt./+69 Tore)
o5. SG Ruppendorf (13 Pkt./-1 Tor)
o6. Sportfreunde o1 Dresden (9 Pkt./-3 Tore)
o7. SG DRESDNER BANK AG Dresden (7 Pkt./-33 Tore)
o8. HCS Neustadt-Sebnitz II (6 Pkt./-57 Tore)
o9. ESV Lokomotive Pirna III (4 Pkt./-45 Tore)
10. HSV Freital o4 II (3 Pkt./-74 Tore)


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ANSETZUNGEN bis zum SAISON-ENDE:

SO (o7.o2.) 10.oo Uhr: HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II vs. TSV Bühlau/Bad Weißer Hirsch

SA (27.o2.) 12.30 Uhr: TSV Bühlau/Bad Weißer Hirsch vs. SG DRESDNER BANK AG Dresden
SA (27.o2.) 15.oo Uhr: Sportfreunde o1 Dresden vs. TSV Bärenstein
SA (27.o2.) 19.15 Uhr: HSV Freital o4 II vs. ESV Dresden III
SO (28.o2.) 10.oo Uhr: HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II vs. ESV Lokomotive Pirna III
SO (28.o2.) 14.15 Uhr: SG Gittersee vs. SG Ruppendorf

SA (o6.o3.) o9.oo Uhr: SG DRESDNER BANK AG Dresden vs. ESV Lokomotive Pirna III
SA (o6.o3.) 15.oo Uhr: Sportfreunde o1 Dresden vs. HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II
SA (o6.o3.) 15.oo Uhr: ESV Dresden III vs. SG Gittersee
SA (o6.o3.) 17.oo Uhr: TSV Bärenstein vs. HSV Freital o4 II

SA (13.o3.) o9.oo Uhr: TSV Bühlau/Bad Weißer Hirsch vs. SG Ruppendorf
SA (13.o3.) 15.45 Uhr: HSV Freital o4 II vs. Sportfreunde o1 Dresden
SA (13.o3.) 17.45 Uhr: SG Gittersee vs. TSV Bärenstein
SO (14.o3.) 10.oo Uhr: HCS Neustadt-Sebnitz II vs. SG DRESDNER BANK AG Dresden

SA (20.o3.) 15.oo Uhr: Sportfreunde o1 Dresden vs. SG Gittersee
SA (20.o3.) 15.30 Uhr: SG Ruppendorf vs. ESV Lokomotive Pirna III
SA (20.o3.) 18.45 Uhr: ESV Dresden III vs. TSV Bühlau/Bad Weißer Hirsch
SO (21.o3.) 12.oo Uhr: HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II vs. HSV Freital o4 II

SA (27.o3.) 10.45 Uhr: TSV Bühlau/Bad Weißer Hirsch vs. TSV Bärenstein
SA (27.o3.) 15.15 Uhr: ESV Lokomotive Pirna III vs. ESV Dresden III
SA (27.o3.) 16.oo Uhr: SG DRESDNER BANK AG Dresden vs. SG Ruppendorf
SA (27.o3.) 17.45 Uhr: SG Gittersee vs. HSV Freital o4 II

SA (10.o4.) 13.oo Uhr: ESV Dresden III vs. SG DRESDNER BANK AG Dresden
SA (10.o4.) 15.oo Uhr: Sportfreunde o1 Dresden vs. TSV Bühlau/Bad Weißer Hirsch
SA (10.o4.) 17.oo Uhr: TSV Bärenstein vs. ESV Lokomotive Pirna III
SO (11.o4.) 12.oo Uhr: HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II vs. SG Gittersee

SA (17.o4.) o9.oo Uhr: SG DRESDNER BANK AG Dresden vs. TSV Bärenstein
SA (17.o4.) 10.45 Uhr: TSV Bühlau/Bad Weißer Hirsch vs. HSV Freital o4 II
SA (17.o4.) 15.15 Uhr: ESV Lokomotive Pirna III vs. Sportfreunde o1 Dresden
SO (18.o4.) 15.30 Uhr: SG Ruppendorf vs. HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II

SA (24.o4.) 12.oo Uhr: ESV Dresden III vs. SG Ruppendorf
SA (24.o4.) 12.15 Uhr: Sportfreunde o1 Dresden vs. SG DRESDNER BANK AG Dresden
SA (24.o4.) 14.oo Uhr: HSV Freital o4 II vs. ESV Lokomotive Pirna III
SA (24.o4.) 16.oo Uhr: SG Gittersee vs. TSV Bühlau/Bad Weißer Hirsch


ESV-Routinier Henry Voigt (rechts) überwindet Kay Zickmann im Gehäuse der Sportfreunde 01. (Fotos dieser Seite: SACHSEN-EXPRESS/F.H.)













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