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Wer möchte da nicht Motorhaube sein? Die amerikanische Darstellerin Eva Mendes spielt die weibliche Hauptrolle in >>Helden der Nacht<<. Allerdings hält sich die Schöne gerade in einer Entzugs-Klinik auf. (Foto: Repro)


NEU-STARTS am 21. FEBRUAR 2008


Staub - Biologie-Unterricht für die Reinemachkraft oder Reinigung der Biologie-Theorien? So genau lässt sich diese Doku von Hartmut Bitomsky nicht einordnen."Es war weniger eine Facette als das Gefühl, dass ich einem Gefängnis entgehen konnte, in das sich jeder Dokumentar-Film begibt: Er hat ein Sujet, das fest umrissen ist. Staub hingegen ist vielförmig, mal ganz nah bei uns, wir erleben ihn jeden Tag; mal ganz weit weg, buchstäblich im Weltall. Deshalb habe ich die Möglichkeit gesehen, einen Film zu machen, in dem ich von Thema zu Thema springen kann. Die Idee, eine freiere Form zu wählen, hat mir ziemlich gut gefallen." So sieht der 65-jährige Regisseur seinen jüngsten Streifen, der bereits auf dem Festival von Venedig 2007 zu sehen war. Bitomsky, der wegen politischer Aktivitäten 1968 von der Deutschen Film- und Fernseh-Akademie Berlin flog, ist seit 2006 Direktor genau dieser Einrichtung. Lebensläufe gibt's ...


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Liebe in Zeiten der Cholera - Ebenfalls eine Produktion aus dem Jahr 2007, uraufgeführt auf einen Fim-Fest in Rio de Janeiro und im Ursprungsland Amerika seit Mitte November in den Lichtspiel-Häusern. Der Streifen ist vom gleichnamigen Roman des berühmten kolumbianischen Schriftstellers Gabriel Garcia Márquez inspiriert, der von einer langen und verzehrenden Liebe handelt, die für den Protagonisten Florentino Ariza im Jahr 1897 einsetzt, als er noch Telegramm-Bote und Büro-Schreiber in Cartagena war und vergeblich um die Hand der schönen Fermina anhielt, weil sie dessen Vater in eine Ehe mit dem Arzt Juvenal drängt. Exakt 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage muss Florentino warten, ehe er nach des Mediziners Tod seine Flamme erneut anbeten kann. Dass er nebenher 600 andere Weiblichkeiten "vernaschte", zählt hierbei nicht ... Was für ein Plot, aber allein schon der Name Márquez sorgt für gespannte Neugier Der hatte übrigens längere Zeit gezögert, die Rechte an dem Bestseller abzutreten. TV MOVIE: "Regisseur Mike Newell hat versucht, Márquez' wuchtige Sprache in entsprechende Bilder umzusetzen. Doch die bleiben trotz aller Pracht seltsam Kraft-los." Die Hauptrollen belegen Javier Bardem, Giovanna Mezzogiorno und Benjamin Bratt; der von Shakira interpretierte Song >>Despedida<< war für einen GOLDEN GLOBE nominiert. Newell drehte am originalen Schauplatz im kolumbianischen Cartagena.


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Helden der Nacht - Scheint so, als ob in dieser Woche nur "altes" Material auf den Markt kommt; auch dieser Krimi turtelt schon seit Oktober durch die amerikanischen Lande. Erzählt wird von zwei ungleichen Brüdern (Joaquin Phoenix, Mark Wahlberg) - der eine Nachtclub-Besitzer mit Kundschaft aus der Russen-Mafia, der andere Cop aus Überzeugung und Treue zum Vater. Als ein Drogen-Baron durch die Razzia in genau diesem Club leicht wütend wird und ein Blutbad veranstaltet, wechselt der Manager des Szene-Clubs die Fronten ... Joaquin Phoenix fiel nach der ebenso überraschenden wie grandiosen Leistung als Johnny Cash in Walk the Line in ein tiefes Loch; erst hatte er mit alkoholischen Problemen zu kämpfen, dann kam Anfang 2006 noch ein Auto-Unfall hinzu. Jetzt also ist er endlich zurück, auch wenn er das Singen im Film wieder anderen überlässt: Auf die Ohren gibt's u.a. von David Bowie und Blondie. CINEMA lobt Regisseur James Gray: Er "verheizt seine Schauspieler nicht als Ballermänner, sondern macht aus ihnen verwundbare Figuren, die viele Haken schlagen müssen, um zu überleben - und das nicht nur im Kugelhagel. Sein Unterwelt-Drama über zwei Brüder auf entgegengesetzten Seiten des Gesetzes ist vielleicht nicht allzu originell. Aber Kunst-voll veredelt."


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DWK 5 - Die wilden Kerle: Hinter dem Horizont - Ausgerechnet eine germanische Produktion durchbricht den Fluch des Gestrigen mit etwas Brandaktuellem. Obwohl die Helden nun auch wiederum keine Neugeburten sind, wie die "5" im Titel unschwer erahnen lässt. "Die erste Liebe - was für ein Abenteuer. Leon und Vanessa hat es jetzt voll erwischt. Sie schwören sich ewige Treue. Doch die Ewigkeit hat so ihre Tücken. Schon am nächsten Tag ist Leon verschwunden. (...) Die Wilden Kerle machen sich auf die Suche nach Leon und gelangen dabei bis an den Horizont. Und darüber hinaus - ins Schatten-Reich. Dort warten ganz besondere Prüfungen auf die Freunde. Denn die Bewohner des Schatten-Reichs werden nur in der Nacht wach - es sind Vampire ..." So die Inhalts-Angabe des Verleihs.


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Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street - Das deutsche Titel-Anhängsel nimmt viel vom Inhalt vorweg. Aber was will das schon heißen bei einem Regisseur Tim Burton und einem, seinem Protagonisten Johnny Depp? Denn wie Burton schon auf die Frage antwortete, ob er bei jedem seiner Projekte J.D. im Kopf habe: "Wenns passt ist er der erste Ansprechpartner, klar. Und sogar wenns nicht passt, macht er es passend." Hier nun bei dieser düsteren Story aus dem London des 19. Jahrhunderts musste nix "passendgemancht" werden; Depp kehrt nach 15 Jahren unschuldiger Haft und Flucht nach London zurück und eröffnet über dem Fleischpasteten-Geschäft einer Mrs. Lovett einen Frisier-Salon. Einziges Ziel dieser damals noch sehr Messer-lastigen Arbeit ist seine Rache an Richter Turoin, der ihn einst nach Australien verbannte - nur, um an seine Frau ranzukommen. Und selbstverständlich spaziert der Gerichts-Kannibale eines schönen Tages völlig Ahnungs-los (denn Sweeney ist nicht der Original-Name unseres Helden) in die Räumlichkeiten des Barb(ar)iers. Dass dieser vorher schon ein paar andere Herrschften quasi gewissermaßen "falsch rasierte", freute vor allen Dingen die Geschäfts-tüchtige Lady im Erdgeschoss. Lecker, lecker, diese Pastete ... Dieser Streifen sei "ein intimes Musical ganz ohne Massen-Szenen, dafür mit Gesangs-Darbietungen von selten gesehener Intensität. Es wird kaum getanzt und wenn doch, dann ist es immer auch ein Tanz mit dem Tod. Der Film erzählt eine einfache Rache-Geschichte und eine Heil-lose Liebes-Geschichte mit unerbittlicher Konsequenz und ganz schwarzem Humor. Es ist ein Nacht-schwarzes Horror-Märchen und ein tragischer Splatter-Film, bei dem einem das Herz blutet", befand Martin Thoma von "www.filmstarts.de" Depp bekam dafür seine dritte OSCAR-Nominierung, und der Erfolg sei ihm - der hier auch wirklich singt - von Herzen gegönnt. In einer Nebenrolle als Adolfo Pirelli gibt es ein Wiedesehen mit Sacha Baron Cohen, besser bekannt als Borat.

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Blue - Wiederaufführung von Derek Jarmans letztem Film aus dem Jahr 1993, der kein Film ist, sondern ein einziges, 79-minütiges Blau.


Praktischer Anschauungs-Unterricht für Jens Lehmann, ganz ohne Spickzettel: >>Die Wilden Kerle 5<< lieben Fußball wie andere die Luft zum Atmen. Nur mit der Anzugs-Ordnung hapert's gewaltig. (Szenen-Foto: Repro)













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